Personae non gratae

Die Hamburger Polizei hat verfügt, dass zum nächsten Heimspiel des magischen FCs keine Gästefans aus Rostock anreisen dürfen.

Vereinsübergreifend finden das viele unrechtmäßig, obwohl zur Gefahrenabwehr so etwas vorgesehen ist. Kann man davon ausgehen wieder Zeuge Rostocker Aggressionen zu werden, kann die Polizei im Vorfeld bereits tätig werden. Über Details streiten sich derzeit die Gerichte. Wer das ändern will, muss politisch tätig werden.

Was aber sind die Alternativen zum Einreiseverbot?

Zu vermeiden ist neben Gewalt auch die Ungleichberechtigung von Einzelnen in einer Gruppe. Dazu kann man im Prinzip nur einzelne identifizieren. So sind sie Personen und kein x-tel einer Masse.

Muss man prophylaktisch identifizieren, weil der Gast immer noch Teil einer marodierenden Truppe ist oder erst bei ganz konkretem Vorwurf?

Innerhalb dieser Fragen bewegen sich die Grenzen der Behandlung von derzeit Rostockern, aber zukünftig auch anderen Vereinen.

Beginnen wir mit dem Vorab-Identifizieren.

#1 Personalausweis

Jeder Besucher bekommt nur eine Karte gegen Vorlage seines Personalausweises und die Anzahl der Stehplatzkarten sind entweder drastisch reduziert oder es gibt nur Sitzplätze. Einlass ebenfalls nur gegen Karte & Ausweis. So können Ordner den Überblick behalten und Täter identifizieren.

#2 nur Sitzplätze

Ohne Personalausweis, aber nur Sitzplätze gibt weniger Choreos, aber auch wenig Möglichkeiten zu zündeln.

Gibt es noch weitere Vorschläge zu diskutieren? Gerne in die Kommentare. Demnächst dann Teil 2: danach identifizieren.

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7 Antworten zu “Personae non gratae

  1. “#2 nur Sitzplätze
    Ohne Personalausweis, aber nur Sitzplätze gibt weniger Choreos, aber auch wenig Möglichkeiten zu zündeln.”

    Milchmädchenrechnung.
    Als ob eine Versitzplatzung das Stehen und Zündeln auf eben diesen verhindern würde. Da bräuchte es dann soviele durchtrainierte, fähige Ordner um das Stehverbot durchzusetzen, kaum vorstellbar.

    • Denke es sind dann schon mal weniger Menschen auf dem Raum. Und somit besser erkennbar. Klar steht man, aber relativ weit auseinander.

    • Ini England gibt es sog. vom Verein eingesetzte Stewards, die in den bestuhlten, personifizierten Blocken dafür sorgen, dass keiner zu sehr über die Stränge schlägt. Dort scheint es zu klappen.

    • In England werden von den Vereinen sog. Stewards in den bestuhlten, personifizierten Blöcken eingesetzt, die dafür sogen das die Leute nicht zu sehr über die Stränge schlagen. Scheint zu funktionieren.

  2. Pingback: Personae non gratae II: Wer wart Ihr? | STP1910

  3. scheiß st pauli!

    • Ich glaube gar nicht, dass es sich hier um Atze Kullicke aus Schmagendorf handelt. Aber immer hin aus Greifswald. Ahu!