Lechts und rinks? Piraten vom Kurs ab?

Ein Skandälchen macht seine Runde im Netz. Andreas Popp, Parteivize bei der Piratenpartei gibt der Jungen Freiheit ein Interview. Die Grünen haben etwas Angst vor der dynamischen Piratenpartei bekommen und hauen mal drauf. Aber Rechtsextremismus ist kein Virus mit dem man sich anstecken kann wie mit Grippe. Causa Thiessen hin und her, man sollte sich doch bitte am Programm orientieren und nicht an tapsigen Tanzschritten auf dem Presseparkett. Hier sollten Ersttäter von Erstwählern etwas mehr Kulanz erwarten können. Wenn Politiker, deren Herz angeblich links schlägt, rechte Sprüche kloppen, sollte genauer beobachtet werden.

Da kommt die Wahlempfehlung der Zeitung die  Welt leider zur Unzeit, da sie die Partei schon wieder in ein Ecke stellt – denn Springerpresse ist ja CDU-Zeitung. Guckt doch mal nach – in der Ecke ist die Partei gar nicht.

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2 Antworten zu “Lechts und rinks? Piraten vom Kurs ab?

  1. Ich verweise immer wieder gerne auf MICH, wenn man versucht die Piraten in die rechte Ecke zu stellen… ;)

    Guckstu: http://twitpic.com/dv57e

    Viele Grüße!

    :)

  2. Nun hört doch bitte mal auf, von einer ‚Wahlempfehlung der WELT‘ zu schreiben. Es war nicht -die- WELT sondern eine Bloggerin, die im Blog der WELT bloggt.

    Die Dame verrät sowohl mangelnde Kenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge, indem sie die US- Kriege für die Wirtschaftskrise verantwortlich macht, als auch ein seltsames Verständnis von Metaphern – all das ziemlich schräg und auf keinen Fall ernst zu nehmen.

    Außerdem sollten wir vermeiden, den Übles Wollenden Munition zu liefer. Was zu dem Interview zu sagen war, hat Jens Seipenbusch klar und deutlich gesagt.

    Es ist und bleibt richtig, mit Andersdenkenden in einen Dialog einzutreten, weil man nur so Unsichere und nicht völlig Verblendete überzeugen und in die Reihen der Demokraten zurückholen kann.