FIFA und der Vatikan

Während die Auswahl der Schiedsrichter und die dogmatisch Weigerung sich nicht mit den Mitteln der Moderne an der Regeldurchsetzung zu beteiligen, schon einen Schatten auf die Veranstalter werfen, ist die Machtfülle neben dem Stadion grotesk. Bei wirtschaftlichen Interessen beisst der Wachhund Fifa sofort zu, auch wenn Kollateralschäden zu befürchten sind. Bei Mängeln an erkannter Unfairness und Sicherung eines gerechten Spiels herrscht Politbüroverhalten: Mauern und abstreiten.

Dass eine Gruppe Niederländerinnen wegen eines vermeintlichen Bruchs der Werberegeln ins Gefängnis verbracht wird, ist so grotesk, dass man nur eine kapitalitische Verschwörung vermuten kann, die es so nur ermöglicht hat, eine Werbeeffekt zu erzielen. Oder heißt von Nordkorea lernen, siegen lernen? Verglichen mit der Fifa gibt es nur noch einen Club der alten Männer, die nur ihre Macht erhalten wollen und dabei den Bezug zur Basis verloren haben, aber deren Unterhaltungsprogramm ist nicht so nachgefragt.

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