Paranoia wegen Flattr-Button bei NPD-Organ?

Fixmember stört sich daran, dass Flattr auf der NPD-Seite bzw. deren Presseorgan eingesetzt wird.

Wie viele, begründet er das damit, dass die Rechtsextremen die Schmuddelkinder sind und man daher nicht mit Ihnen Geschäfte machen darf.
Beleidigen statt argumentieren hat’s eigentlich noch nie gebracht. Das ständige Wiederholen, dass man diese Partei nicht tolerieren darf, liefert noch keine Begründung.

Auch nach dem Peter Sunde die Geschäftsbedingungen aus schwedischer Sicht erläutert. Das ist wie ich finde eine sehr schöne, klare Zusammenfassung an der man ablesen kann, was man eigentlich noch verteidigt, wenn man alles verbietet:

Actually, right wing extremism IS an opinion until you act on it. There is a difference here. If someone breaks the law, they break it. If they talk about changes they want implemented, it’s not illegal.

I am scared about the way people act towards other people. From both sides of this conflict. It’s not just to hate someone because they hate someone else. I do not believe in «eye for an eye».

Yet again — we are not legally able to censor someone from using our service — but we wouldn’t want to do it neither since we believe in freedom of speech. If it turns into act and not speech it’s something different.

Wenn man nämlich aufhört zu argumentieren, und nur noch verbietet, wegsperrt und abschalten lassen will, dann verliert man. Auch gegen die NPD.

(Die Antworten unter dem Namen Peter Sunde hat  Flattr per Twitter bestätigt. Danke.)

Advertisements

Eine Antwort zu “Paranoia wegen Flattr-Button bei NPD-Organ?

  1. Pingback: Tweets that mention Paranoia wegen Flattr-Button bei NPD-Organ? | STP1910 -- Topsy.com