Fußball-Wettskandal: Schnitzler gesteht Bestechungsversuch beim FC St. Pauli

… [d]er frühere St.-Pauli-Stürmer René Schnitzler gibt in der … am Mittwoch [5.1.]  erscheinenden Ausgabe des stern zu, mehr als 100.000 Euro dafür genommen zu haben, dass er insgesamt fünf Spiele des FC St. Pauli manipuliere.

viaPresseportal: Gruner+Jahr, stern

Und: manipuliere im Sinne von zu manipulieren habe, also nicht hat. Als Grund führt er jahrelang Spielsucht an. Der Wettskandal ist natürlich keiner, sondern ein Bestechungsskandal. Bei einem Spieler mit weniger wechselhaften Leistungen, wäre vermutlich der goodwill größer. Aber lesen wir mal alle den Stern morgen.

Wobei es sich lohnt mal auf die Ergebnisse & Daten zu gucken.

In Mainz 2007/2008 – kein Schnitzler. (Mehr hier bei Fussballdaten.de)

Update:
Laut Spiegel auch in 3 von 5 Matches insgesamt nicht dabei gewesen. Bleibt Steuerhinterziehung, was dem Verein egal sein kann und der Versuch, der wohl bald gerichtlich geklärt wird. Die Spielsucht hingegen wird er therapeutisch bekämpfen müssen.

5 Antworten zu “Fußball-Wettskandal: Schnitzler gesteht Bestechungsversuch beim FC St. Pauli

  1. Soweit ich weiss. hat Schnitzler nicht gestanden, dass er manipuliert hat, sondern, dass er Geld dafür genommen hat, damit er es tut.
    Und so wird aus einem „manipuliere“ ein „hat manipuliert“.
    Fatal.

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