Heynckes sieht Wettbewerbsverzerrung bei Geisterspiel

Neben fachlich-kompetenten Fürsprechern der Exekutive hat der FC auch respektierte Vertreter des Fussball-Betriebes auf seiner Seite.

„Dieses Strafmaß ist sehr, sehr extrem. Ich hätte mir gewünscht, diese Sperre in die nächste Saison zu verlegen und nicht jetzt den Wettbewerb zu verzerren“, sagte Heynckes nach dem 2:1 (0:0) seiner Mannschaft gegen den Kiezklub: „Es wäre es wert, über eine Verschiebung nachzudenken. Es war ja ein Einzeltäter.“

Der DFB hat sich in Person seines Richters für eine Spiel ohne Zuschauer entschieden. Wenn das in der nächsten Saison stattfände, wäre schon mal etwas erreicht. Ob es allerdings ein Spiel komplett ohne Zuschauer sein muss, dazu will auch der Verein diese Woche noch Stellung nehmen. Ich denke es muss nicht.

5 Antworten zu “Heynckes sieht Wettbewerbsverzerrung bei Geisterspiel

  1. Ob es Wettbewerbsverzerrung ist, weiß ich nicht. Dazu ist unsere Heimbilanz zu schlecht.
    Aber es ist ein Schlag ins Gesicht für alle Zuschauer. Der Termin stand doch schon lange. Bremer sowie Auswärtige Hamburger haben Hotels gebucht, Züge bezahlt, Urlaub eingereicht, … Gerade der Ostertermin hat sich dafür doch angeboten. Gleiches gilt natürlich auch für das Bayern-Heimspiel.
    Das erste Heimspiel der neuen Saison wäre da wirklich passender gewesen, wenn es schon ein Geisterspiel sein soll.
    Aber an sowas denken die senilen Herren ja nicht. Die müssen Ihre Reisen zu spielen sicher nicht selber planen und bezahlen.

  2. Wettbewerbsverzerrung heißt ja nicht zwangsläufig, daß es ein Vorteil für St. Pauli sein muß ;)
    Ich denke (seit ich die Ausführungen von magischerfcblog gelesesen habe), daß wir nicht um ein Geisterspiel herum kommen (konnten). Die „fehlende Kreativität“ in Bezug auf den Termin dieses Spiels ärgerte mich wiederum von Anfang an am meisten. Das zeigt nämlich wie gering das Interesse war, ein Urteil mit Augenmaß zu fällen. Ich vermute mal, der Einfallsreichtum wäre bei einem Klassenprimus deutlich größer gewesen.

    • Auch fehlende Kreativität bei Zuschauerbeschränkung beobachte ich hier, die es in Berlin (Teil-Sperre der Tribüne) gab. Und auf Einzelschicksale kann man bei Kollektivstrafen keine Rücksicht nehmen.