Archiv der Kategorie: Senat Hamburg

Innovativ & progressiv: Hamburger Polizei erfindet Sippenschutzhaft

Bei der Lektüre von Santa Paulis aktuellem Eintrag verschwammen mir die Buchstaben vor den Augen. Ich kann beim Kopfschütteln nämlich nicht so gut lesen.

Denn neben der Sippenhaft, die einfach Besucher bestimmer Bereiche eines Stadions bestraft anstelle des geständigen Täters, gibt es jetzt etwas neues tolles:

Sippenschutzhaft.

Das ist deswegen noch besser, weil es nicht nur die Unbeteiligten bestraft, sondern auch noch im Voraus. Also damit es besser hält gleich zwei Dinge von denen ich mich ernsthaft frage, ob das mit unserer FDGO überhaupt geht. Gibt es noch Freiheitsliebende in der Hamburg Bürgerschaft? Bitte Sachlage prüfen, denn das ist noch nicht mal Innensenator Schill eingefallen.

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Die Relevanz von Scheisse auf dem Fussweg

Der Shitstorm trägt seinen Namen wohl zurecht, denn meist trägt ihn mehr eine emotionale Welle, als eine durchdachte politische Philosophie. Wie ein Mischung aus fensterguckendem Rentner und pubertierendem Jungen kommt er in seiner Art und Weise oft daher. Eher Triebabbau als Kampagne.

Er ist die Radio-Kampagne – schnelle Bekanntheit günstig produziert. Aber selten wird der Shitstorm mit Substanz und Inhalt unterfüttert. Es bleibt also bei Scheisse schmeissen als Titel und Botschaft.

Und davor sollen Jack Wolfskin und Nestlé zittern? Die Sau die durch das Dorf gehetzt wird, ist heute hier, morgen da und von diesen beiden Fällen spricht auch schon kein Mensch mehr. Viele der Aufreger-Tweets sind auch nah an den paradoxen Kommentaren bei Online-Zeitungen, die darüber sprechen, dass man den kommentierten Artikel gerade nicht lesen will. Muss man ja nicht. Aber dann hat man ja nix zu aufregen und somit nix zu sagen.

Abgestimmt wurde früher an der Ladenkassen im Supermarkt: man kauft den Schokoriegel oder nicht. Heute wird bei Amazon abgestimmt: kaufe ich bei einer Firma, die ihren Kunden auch mal die Server sperrt?

Das kann man sich in Ruhe zwischen zwei Stürmen überlegen, denn das ist die wichtige Entscheidung. Bis dahin ereilen Social-Media-Aufreger das Schicksal von Radiospots, sie versenden sich im Hintergrund.

Wegen des großen Erfolges: Skat-Quiz

https://www.fanshop-erzgebirge.de/images/product_images/popup_images/534_0.jpgGrafik, von hier.

Was stimmt nicht an diesem Blatt? Weiterlesen

Die Polizei bittet darum Platz zu nehmen

Die Gastmannschaft Hansa Rostock erhält keine Stehplatzkarten. -Für die Nordtribüne Block N 5 im St. Pauli Stadion werden Hansa Rostock bis zu 500 Sitzplatzkarten zum personifizierten Verkauf, also gegen Vorlage von Personalpapieren, zur Verfügung gestellt. (…) Im Ergebnis bedeutet dies eine Reduktion des Gastkontingents auf ca. 25%.

via Presseerklärung der Polizei Hamburg zum Fußballspiel FC St. Pauli / Hansa Rostock am 28.03.2010.

Italienische Verhältnisse nur beim Wetter bitte!

Also, wenn’s schon den Leuten von außerhalb negativ auffällt, dann müsste doch die Tourismusbehörde Leute abstellen und das Eis entfernen. (Oder Leute, deren Kunden warten können). Dabei haben die Frankfurter, die hier berichten, noch nicht mal den Müll in den Nebenstrassen gesehen, der nicht abgeholt wird.  Wenn schon italienische Verhältnisse, dann auch beim Wetter!

Die einzigen Dinge, die mich ein wenig genervt haben waren zum einen dass die Stadt Hamburg scheinbar Pleite ist und es nicht mal mehr schafft die Gehwege von Schnee und Eis zu befreien.

via Hält der Trend jetzt länger? « Block N.

NDR: Kampf ums Schanzenviertel #fcsp

In ihrer Reportage zeigen Gudrun Kirfel und Ute Jurkovics, wie sich das ehemals heruntergekommene Schanzenviertel zum trendigen Stadtteil wandelt. Die Filmemacherinnen sprechen mit Mietern, Ladenbesitzern und Vertretern der autonomen Szene über ihr Viertel.

TV-Tipp für Mittwoch, 13. Januar 2010 22:35 bis 23:05 Uhr (VPS 22:35),

via NDR Fernsehen- Die elektronische Programmzeitung des NDR (EPG).